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VILLA THE END PROJEKTIDEE

Anfang und Ende sind wie zwei Seiten der Münze, von denen nur eine leuchtet. Nur der Anfang ist die Heimat von Verzauberung und Hoffnung, das Ende ist normalerweise nur Angst.

Es ist wie ein Schwarz-Weiß-Muster, das sofort seine Augen in das Auge wirft, wenn sich plötzlich etwas im alltäglichen Alltag ändert und fragt: Was passiert, wenn eines Tages das Leben endet? Angst vor dem Nichts, unvorstellbare Leere. Selbst der Trost des Glaubens hört in der heutigen Spiritualität auf, verständlich zu sein.

Nach den Gesetzen der Physik ist es sicher und offensichtlich, dass nichts für immer und spurlos verloren geht. Materie ändert sich und geht, Energie bleibt. Wenn wir dieses Phänomen vom unvermeidlichen Ende aus betrachten, bemerken wir eine enge innere Abhängigkeit: Wie bei der Geburt ist jeder Anfang tatsächlich der Anfang, aber der Anfang vom Ende. Das Ende ist in diesem Fall auch der Anfang von etwas anderem, das nur beginnen kann, wenn wir uns vom Alter verabschieden. Deshalb ist Neues nicht im vollen Sinne des Wortes neu. Was im permanenten Prozess des Seins und Vergehens vorübergegangen ist, unterliegt dem ewigen Zeitgebot. Das ganze Leben sowohl von Individuen als auch von Kollektiven: Der kulturelle, soziale und politische Bereich, all dies unterliegt seinem uneingeschränkten Rhythmus.

Es ist oft schwierig festzustellen, ob das Neue auch besser ist. Sicher ist, dass es in seiner Form eine unendliche Herausforderung und ein großes Unbekanntes ist. Das beste Beispiel dafür ist eine historische Villa im Berliner Westend. Als Familienheim erbaut, war es ein Lazaret, um schließlich ein Seniorenheim zu werden.

Derzeit ist es kurz vor dem Abbruch das greifbarste Beispiel für das Ende. Aber ist es wirklich so?

An dem Artist in Residence-Projekt werden Studenten und Dozenten der Kunstakademie in Stettin teilnehmen. Im Rahmen des Projekts wurden Workshops für Kinder und Jugendliche organisiert das Programm der Gabriele Fink Foundation.

Design and code by Piotr Wardziukiewicz